SARMs Einnahme: Wann und wie lange SARMs einnehmen?

Die SARMs Einnahme ist recht simpel. Bevor du mit der Einnahme startest, gibt es jedoch ein paar Dinge zu wissen.

Zudem möchten wir häufige Fragen beantworten, die SARMs Nutzer haben.

Erfahre wie, wann und wie lange du SARMs einnehmen solltest. Wir gehen auch näher auf die benötigte Pause zwischen den Zyklen ein.

Du hast fragen zur SARMs Einnahme? Wir haben die Antwort!

Wie sollte ich SARMs einnehmen? Tropfen & Kapseln

Je nachdem welche SARMs du nutzt, erfolgt die Einnahme entweder durch Tropfen oder Kapseln. Die Dosierung hängt vom jeweiligen Produkt ab.

Du möchtest mehr zu richtigen Dosierung von SARMs herausfinden?

Unser separater Ratgeber klärt auf, wie du SARMs dosieren solltest.

Einnahme durch Tropfen

Viele Personen bevorzugen die SARMs Einnahme durch Tropfen – ähnlich wie beim CBD Öl. Grund dafür ist, dass der Körper die Inhaltsstoffe schneller sowie effizienter aufnehmen kann. So zumindest der Gedanke.

Bild von Tropfen.

Sublingual wird der jeweilige SARM unter die Zunge getropft, damit er dort von der Mundschleimhaut absorbiert werden kann.

Nach ca. 30 Sekunden kann man die Reste bei Bedarf mit Wasser herunterspülen.

Zudem kannst du deine SARMs Einnahme genauer dosieren wenn du Tropfen nutzt.

Einnahme durch Kapseln

Bild von Kapseln.

Die SARMs Einnahme ist hier denkbar einfach.

Zuerst gilt es herauszufinden wie viel mg Du einnehmen willst/solltest.

Anschließend schaust du wie viel mg eine Kapsel enthält und passt dementsprechend die Dosierung an.

Kapseln in den Mund, Wasser hinterher und fertig.

Tropfen vs Kapseln

Die Einnahme von SARMs Kapseln ist angenehmer und einfacher als die flüssige Form, jedoch wirst du mehr Geld zahlen, um die gleiche Menge von SARMs in Form von Kapseln zu erhalten.

Ein weiteres Problem mit SARMs in Kapselform ist, dass du deine Dosierung nicht so gut kontrollieren kannst. Sie werden in der Regel in 10mg Kapselgrößen kommen und wenn du in deinem Zyklus 15 oder 25 mg pro Tag einnimmst, musst du deine Kapseln halbieren, was nicht nur nervig sondern zudem ungenau ist.

SARMs als Liquid werden zudem schneller sowie effektiver absorbiert und sie ermöglichen eine genauere Dosierung.

Sprich: Wir würden auf Liquids zurückgreifen.

Dies soll nicht bedeuten, dass wir die Einnahme von SARMs empfehlen. Sie sind allesamt nicht legal erhältlich. Mit dem Kauf sowie der Einnahme machst du dich strafbar.

Wann sollte ich SARMs einnehmen?

Die Tageszeit ist bei der Einnahme von SARMs nicht relevant. Es gibt jedoch einen Faktor, der den optimalen Einnahmezeitpunkt beeinflusst.

Stichwort: Halbwertszeit

Ein paar Ausreißer hinsichtlich Einnahmezeitpunkt:

  • RAD-140 kann die Schlafqualität negativ beeinflussen. Die Einnahme sollte somit nicht zu spät stattfinden.
  • Ostarine senkt den Blutzuckerspiegel, weshalb es nicht direkt vor oder nach dem Training eingenommen werden sollte
  • Ligandrol kann zu Schwindel/Übelkeit führen. Es sollte nicht mit Nahrung oder unmittelbar vor/nach dem Training eingenommen werden.
  • Stenabolic kann zu Übelkeit führen. Es sollte nicht unmittelbar vor/nach dem Essen eingenommen werden.

Halbwertszeit

Die Halbwertszeit eines SARMs benennt den Zeitraum, in welchem SARMs ihre Wirkung freisetzen. Liegt diese beispielsweise bei 24 Stunden, solltest du alle 24 Stunden eine neue Dosierung einwerfen.

Die Halbwertszeit variiert je nach SARM.

Einige SARMs haben lediglich eine Halbwertszeit von 6 Stunden. Hier gilt es somit deine Dosierung über den Tag aufzuteilen. Bestenfalls morgens, mittags und abends.

Halbwertszeit der bekanntesten SARMs:

  • RAD-140: Laut Studie bis zu 60 Stunden (nur 1x pro Tag einnehmen)
  • Ostarine: 24 Stunden (1x pro Tag)
  • MK677: 24 Stunden (1x pro Tag)
  • SR9009: 4-5 Stunden (3x pro Tag)
  • Cardarine: 24 Stunden (1x pro Tag)
  • Ligandrol: 24-36 Stunden (1x pro Tag)

Verbinde die Einnahme mit festen Alltagsdingen

Um die SARMs Einnahme nicht zu vergessen und somit die bestmögliche Ergebnisse zu erzielen ist es ratsam, die Einnahme mit gewissen Alltagsdingen zu verbinden.

Somit ist die Chance geringer, dass du die Einnahme vergisst.

Wann sollte ich also SARMs einnehmen? Beispielsweise vor dem Frühstück. Machst du dies über eine paar Tage hinweg, wird es zur Gewohnheit. Beachte jedoch die oben genannten Ausreißer.

Wie lange sollte ich SARMs einnehmen?

Die Einnahmedauer von SARMs variiert je nach SARM. Ein Cycle beläuft sich zumeist auf 6-10 Wochen. Nimmst du – insbesondere stärkere SARMs – über mehr als 10 Wochen ein, kann dies zu starken Nebenwirkungen führen.

Grundsätzlich lässt sich sagen:

  • Anfänger: 6 Wochen
  • Fortgeschrittene: 8 Wochen
  • Profis: 8-10 Wochen

Mehr zu Einnahmedauer findest du entweder in unseren jeweiligen SARMs-Ratgebern oder in unserem Dosierungsartikel.

Wie lange sollte meine Pause nach der Einnahme von SARMs sein?

Wenn du SARMs einnimmst, beeinflusst du den natürlichen Hormonspiegel deines Körpers und bringst ihn durcheinander, um eine höhere “Androgenität” (wenns es das Wort nicht gibt, haben wir es jetzt erfunden) zu erreichen. Sprich um mehr Muskeln aufzubauen.

Nur Testosteronspiegel und Bluttest können mit Sicherheit zeigen, wie lange die Pause nach einem SARM Zyklus sein sollte.

Das ist alles schön und gut, aber was nach oben geht, muss auch wieder nach unten gehen – was bedeutet, dass die kontinuierliche Einnahme von SARMs ohne Unterbrechung zu einer Unterdrückung des Testosteronspiegels und in einigen schweren Fällen zu einem völligen Stillstand führen wird.

Um dies zu vermeiden, sollte zwischen den SARM Zyklen eine Pause stattfinden.

Doch wie lang sollte die Pause sein?

Einer der bekanntesten Richtwerte ist “Zykluslänge = Pausenlänge”. Andere nutzen “Zykluslänge = Pausenlänge + PCT” als Richtwert. Natürlich nur insofern du deine PCT durchlaufen willst.

Unsere Meinung: Da jeder Körper individuell funktioniert, gibt es keinen Richtwert der auf alle zugeschnitten ist.

Besonders bei der Einnahme von SARMs reagieren Körper komplett unterschiedlich.

Um sicher zu gehen, dass dein Körper für einen neuen Zyklus bereit ist, gibt es nur eine Methode.

  • Lass dein Testosteronlevel sowie die Blutwerte checken.

Haben sich beide normalisiert, kannst du den nächsten Zyklus starten.

Wie lange sind SARMs nachweisbar?

Es gibt diverse Gründe weshalb es wichtig ist zu wissen, wie lange SARMs im Blutkreislauf nachweisbar sind.

  1. Zunächst einmal solltest du sicherstellen, dass die SARMs aus deinem Körper verschwunden sind, bevor du andere Präparate einnimmst. Andernfalls kann es zu starken Wechselwirkungen kommen.
  2. Du bekommst ein besseres Verständnis für deinen Körper und die Veränderungen welche mit der SARMs Einnahme einher gehen.
  3. Du hast einen Drogentest vor dir und möchtest nicht, dass die SARMs im Test auftauchen.

Sind wir mal ehrlich, ist zumeist der letzte Punkt zutreffend.

Auch hier spielt die Individualität eines Jeden Körpers die größte Rolle. Spiegelt eine Studie wieder, dass Ostarine 10 Tage nachweisbar ist, muss dies nicht für dich gelten.

Folgende Faktoren spielen eine Rolle:

Stoffwechsel

Dosierung

Genetik

In Foren wird oft gesagt, dass nach Ablauf der Halbwertszeit keine SARMs mehr nachgewiesen können. Dies ist jedoch schlichtweg falsch.

Als Vergleich: Nach dem Konsum von THC ist der Wirkstoff bzw. Reststoffe noch 3 Wochen lang nachweisbar. Der Effekt hält jedoch lediglich ein paar Stunden.

SARMs hinterlassen Metaboliten – kleine Spuren der Substanz – die auch noch nach dem Ausscheiden oder Ablauf der Halbwertszeit noch nachweisbar sind.

Die meisten SARMs und Verbindungen, die mit SARMs verwandt sind, können etwa zwei bis drei Wochen lang nachverfolgt werden, während einige, wie Cardarine, bis zu 40 Tage brauchen, um vollständig aus dem Körper zu verschwinden.

Welche SARMs sind empfehlenswert?

Letztendlich sind unserer Meinung nach bis dato keine SARMs empfehlenswert. Erst wenn mehr Studien durchgeführt wurden und das Sicherheitsprofil besser aussieht, können wir guten Gewissens eine Empfehlung für SARMs aussprechen.

Dies wird jedoch noch ein paar Jahre dauern.

Bis dahin empfehlen wir auf SARMs Alternativen auszuweichen.

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