Muskeln erhalten, wenn Du nicht trainierst: 7 Tipps

Eine gute Ernährung, Ruhe und Training helfen Dir, breiter und stärker zu werden. Viele Websites bieten Ratschläge, wie Du Deine Zuwächse maximieren kannst, wenn Du trainieren, aber was ist, wenn Du nicht trainierst?

Heute werden wir uns Tipps von Bodybuilding-Spezialisten und persönliche Anekdoten von Trainern und Athleten ansehen, die wissen, dass es nicht immer möglich ist, zu trainieren.

Befolge diese Strategien, wenn Du nicht so viel trainieren kannst, wie Du gerne möchtest.

1. Wein trinken

Nimm diesen Rat nicht aus dem Zusammenhang und betrinke Dich jeden Abend, denn viel Alkohol schadet dem Muskelaufbau und anderen Aspekten Deines Lebens natürlich.

Mäßiger Weinkonsum kann Dir helfen, Deine durch das Training gewonnenen Muskeln zu erhalten. Wein enthält Antioxidantien, darunter Resveratrol.

Was bedeutet das? Resveratrol verhindert Proteinabbau, oxidativen Stress und vorzeitigen Zelltod. All diese Faktoren können dazu beitragen, dass die Muskeln auch außerhalb des Fitnessstudios erhalten bleiben.

2. Kreatin einnehmen

Du hasst wahrscheinlich schon von Kreatin gehört. Wenn Du damit vertraut bist, weißt Du, dass es zum Erhalt der Muskelkraft und -größe beiträgt. Die Vorteile von Kreatin gehen über die Zeit vor- und nach dem Training hinaus. Wenn Du verletzt bist, kannst Du Deine Ernährung mit Kreatin ergänzen (oder viele Burger essen), um Deine Muskeln stark und straff zu halten, bis Du wieder ins Fitnessstudio gehen kannst.

3. Eiweißbedarf decken

Eiweiß ist nicht nur für Sportler wichtig. Jeder braucht Eiweiß für kräftige Muskeln, nicht nur Bodybuilder. Ohne Eiweiß stehen Deinem Körper nicht die Aminosäuren zur Verfügung, die er für den Muskelaufbau sowie Erhalt benötigt. Wenn Du die Schlachthausindustrie nicht unterstützen willst, kannst Du wunderbares Eiweiß aus Sojabohnen, Mandeln und Samen gewinnen. Das Eiweiß von Tieren ist zwar höherwertiger und für den Menschen besser zu verstoffwechseln, jedoch sind vegane Alternativen auch nicht schlecht.

4. Kohlenhydrate einschränken

Wenn Du nicht trainieren kannst, sollten Du auf die Aufnahme von Kohlenhydraten achten, um Deine Figur zu erhalten. Jeder braucht Kohlenhydrate, aber wir brauchen nicht viel davon. Kohlenhydrate werden beim Sport als Brennstoff verwendet, aber wenn Du nicht aktiv genug bist, werden sie als Fett gespeichert.

Man muss viele Kohlenhydrate essen, um an Gewicht zuzulegen, aber wenn du dir Sorgen um deinen Körper machst, solltest Du dich innerhalb Deines gesunden Bereichs bewegen.

5. Visualisieren

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass positive Visualisierung das Leben der Menschen verbessert. Die Visualisierung einer Veränderung kann zu körperlichen Veränderungen führen. Visualisierung ist nicht einfach nur ein Mittel der Fantasie. Visualisierung erzeugt eine psychosomatische Reaktion, eine körperliche Reaktion, die durch einen mentalen Zustand ausgelöst wird.

Menschen, die 4 Wochen lang einen Gipsverband an den Armen trugen, verloren 24 % ihrer Muskelkraft, wenn sie sich vorstellten, ihre Unterarme zu beugen, verglichen mit 45 % ohne Visualisierung.

6. Workout vor der Pause

Das ist so, als ob man vor einer langen Reise ein großes Mittagessen zu sich nimmt. Du brauchst einen Energieschub. Das Gleiche kannst Du vor einer Trainingspause tun, um sicherzustellen, dass Dein Körper möglichst lange mit dem Aufbau – der Regeneration – von Muskeln beschäftigt ist.

Wenn Du verletzt bist, kannst Du Dich natürlich nicht darauf vorbereiten. Dies könnte eine fantastische Idee sein, wenn Du in den Urlaub fährst oder operiert werden musst.

7. Trainiere um das Problem herum

Dies ist nur bei verletzungsbedingten Trainingspausen notwendig. Wenn nicht Dein ganzer Körper verletzt ist, kannst Du wahrscheinlich noch andere Regionen trainieren. Du wirst neue Strategien brauchen, um zu vermeiden, dass Du die betroffene Stelle ansprichst oder gar noch stärker verletzt. Probiere verschiedene neue Übungen aus, die deine Verletzung entlastet.

Teils macht es sogar Sinn bei kleineren Verletzungen die Muskulatur trotzdem zu beanspruchen. Natürlich nur leicht. Somit wird der Blutfluss erhöht und Regenerationsprozesse besser in Gang gesetzt.

Sollst Du sie gar nicht beanspruchen, dann trainiere zumindest andere Muskelgruppen um aktiv zu bleiben. Natürlich solltest Du nicht nur den rechten Arm, trainieren, wenn Dein linker verletzt ist. Dies würde zu einem Ungleichgewicht der Muskulatur führen, was keinesfalls ratsam ist.

Du hast noch andere Tipps und Ideen? Hau sie in die Kommentare, um uns und andere Leser daran teilhaben zu lassen.

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